Was tun wenn es brennt? Woran ein guter Hoster zu erkennen ist

Was tun wenn es brennt? Woran ein guter Hoster zu erkennen ist webhostingAuf dem Markt tummeln sich unzählige Hostinganbieter, in allen Größenordnungen von klein bis Global Player. Die Größe allein ist allerdings noch kein Qualitätsmerkmal. Immer wieder kommt es gerade bei den großen Hostern zu Problemen, die eigentlich vollkommen unnötig sind. Das liegt zum einen daran, dass ab einer gewissen Wachstumsstufe die Kundenorientierung mehr oder weniger verloren geht – zum anderen aber auch daran, dass lieber in Werbebudgets als in Mitarbeiterfortbildung investiert wird. Arbeitsleistung am Standort Deutschland ist vergleichsweise teuer, hier zu sparen kann aber fatal sein.

Ein Beispiel aus der Praxis: Ein Kunde bestellt bei einem der „führenden“ Webhoster Deutschlands ein kleines Webhostingpaket. Nach und nach steigen dann die Ansprüche, und so kommt nach einiger Zeit ein zweites Paket hinzu. Schon hier wurde der Kunde mangelhaft beraten, denn – in diesem Falle – wäre der Umstieg auf ein größeres Webhostingpaket kostengünstiger gewesen. Leider findet man solche Beratung heute meist nur noch im Markt Segment Profi Webhosting. Dies ist eigentlich die Domäne spezialisierter Dienstleister, die beispielsweise Subversion Hosting anbieten. Auch der Betrieb einer komplett webbasierten Entwicklungsumgebung ist bei Anbietern aus diesem Segment in guten Händen. Kurz gesagt findet man hier leistungsfähige, kundenorientierte Anbieter, die wissen was sie tun.

Doch zurück zu unserem Praxisbeispiel. Nach geraumer Zeit fiel dem Kunden auf, dass die Aufteilung in zwei Webhostingpakete alles andere als optimal war. Das zweite Paket hatte darüber hinaus ungenutzte Ressourcen, wie weitere Inklusivdomains, zu bieten, so dass es eine naheliegende Idee war, die beiden Pakete zusammenlegen. Ein Anruf beim Kundendienst – der übrigens im Gegensatz zum Standard im Profi Webhosting hier nicht rund um die Uhr erreichbar war – sollte dies in die Wege leiten. Laut Hotline-Mitarbeiter sei die Zusammenlegung gar kein Problem, er werde alles Nötige veranlassen.

Zwei Tage später kam das böse Erwachen: Statt der gewohnten Website zeigte eine der Domains nur noch eine leere Seite an. Im Kundenbereich zeigte sich dann das gesamte Ausmaß des Schadens: Der Webhoster hatte die Domain aus dem älteren Webhostingpaket in das neuere Paket umgelegt und das nun domainlose Hostingpaket komplett gelöscht. So waren alle Dateien auf dem zugehörigen Webspace und die Datenbank unwiederbringlich verloren. Last but not least sah sich der Hoster auch nicht in der Lage, die gelöschten Dateien aus einem Backup wiederherzustellen, das sei aus Datenschutzgründen nicht möglich. Um das Desaster komplett zu machen, hatte der Kunde selbst auch nur ein völlig veraltetes Backup aus der Frühzeit der gelöschten Domain, was damit nutzlos war.

Niemandem ist es zu wünschen, in diese Lage zu geraten. Dennoch passieren solche Fälle jeden Tag, überall auf der Welt. Mit einem verlässlichen Hoster als Partner lässt sich aber zumindest die Wahrscheinlichkeit für solch ein umfassendes Zusammentreffen unglücklicher Umstände stark reduzieren. Im Profi Webhosting sind regelmäßige Backups ein unverzichtbarer Standardbaustein aller Angebote, vom simplen Webhosting bis hin zum Java Hosting bei dem komplette webbasierte Anwendungen online vorgehalten werden. Mit Billighostern der 1-Euro-Klasse können  diese Angebote natürlich nicht konkurrieren, dafür erhält der Kunde hier aber auch ein Leistungsspektrum, das um Größenordnungen über dem simpler Webhoster liegt.

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