Nützliche Zusatzwerkzeuge machen das Subversion Hosting zu einer runden Sache
Egal ob es sich um Einsteiger handelt, die ihre ersten Erfahrungen in der Softwareentwicklung sammeln, oder ausgebuffte Profis, die so schnell nichts aus der Ruhe bringt – sie alle profitieren von den Werkzeugen, die sich im Laufe der Zeit um die eigentliche Versionsverwaltung entwickelt haben. Mittlerweile gibt es eine größere Anzahl ausgereifter Hilfsmittel für die Organisation der Softwareentwicklung und der dabei anfallenden Aufgaben. Neben der Versionierung des Quellcodes per Subversion Hosting lassen sich beispielsweise auch auftretende Fehler (Bugs) erfassen und verwalten.
Eines der bekanntesten Werkzeuge aus dieser Kategorie ist Bugzilla, das nicht nur die interne Organisation ermöglicht, sondern auch alle Mittel zur Verfügung stellt, um von Dritten gefundene Bugs möglichst ausführlich zu dokumentieren. Jeder Bug durchläuft dabei verschiedene Phasen von der Meldung über die Verifizierung bis hin zur Behebung, die mittels eindeutiger Kennungen für alle Beteiligten einfach nachzuvollziehen sind. Der Clou daran: Der sogenannte Bugtracker bietet auch eine Anbindung an Subversion, so dass sich nicht nur der Fehler selbst, sondern auch die zugehörigen Änderungen am Quellcode, Anmerkungen und weiteres nahtlos verwalten lassen.
Gute Anbieter im Bereich Subversion Hosting erkennt man daher auch daran, welche zusätzlichen Werkzeuge sie gleich mit anbieten. Mit der reinen Versionsverwaltung ist praktisch nur der Pflichtteil abgedeckt, die Kür stellt dann das Sortiment an integrierten Zusatzwerkzeugen dar. Dies muss sich nicht nur auf einen Bugtracker zur Fehlerverwaltung beschränken, auch Projektmanagement wie zum Beispiel mit Trac gehört in diesen Bereich. Hier kann der Dienstleister seinen Vorteil voll ausspielen: Während die einfache Versionsverwaltung noch relativ einfach aufzusetzen ist, stellt die Einrichtung eines funktionierenden Zusammenspiels zwischen den einzelnen Werkzeugen trotz prinzipieller Machbarkeit dennoch einen nicht zu unterschätzenden Aufwand dar.
Projektmanagement für Subversion
Gerade unter dem Aspekt der Sicherheit des Gesamtsystems und der darauf gespeicherten sensiblen Daten fällt die Entscheidung leicht, diese Aufgaben einem Spezialisten zu übertragen, und sich auf die eigenen Kernkompetenzen zu konzentrieren, denn es ist nicht mit der einmaligen Einrichtung getan. Zum einen müssen die einzelnen Werkzeuge regelmäßig gewartet und aktualisiert werden, zum anderen stellt der Betrieb von Servern die über das Internet erreichbar sind, stets hohe Anforderungen an die Kenntnisse und Fähigkeiten des Betreibers, um einen dauerhaft reibungslosen und sicheren Betrieb zu gewährleisten.
Auch im Falle eines Defektes am Server ist es klar von Vorteil, ein Subversion Hosting statt einer eigenen Lösung zu benutzen, denn der professionelle Anbieter kann wesentlich umfangreichere Maßnahmen zur Betriebssicherung umsetzen und anbieten als der einzelne Nutzer. Wirtschaftlich ergibt es wenig Sinn, den Grad von Redundanz und Ausfallsicherheit für das selber betriebene Repository herzustellen, wie er vom professionellen Anbieter erzielt wird – die Kosten für die eigene Lösung sind um Größenordnungen höher als die Kosten für den Hostinganbieter.
Je nach Anbieter kann die Zusammenstellung der angebotenen Entwicklungswerkzeuge auch deutlich unterschiedlich sein. Auf dem Markt finden sich Anbieter für praktisch alle etablierten Kombinationen von Quellcodeverwaltung und Projektmanagement, egal ob Jira, Redmine, Trac, oder diverse andere Werkzeuge.
