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Ob Java, Git oder Ruby – ein passender Hoster erspart viel Stress und Aufwand

Ob Java, Git oder Ruby – ein passender Hoster erspart viel Stress und Aufwand subversion hostingWer sich intensiv mit dem Internet beschäftigt, fängt früher oder später auch damit an, eigene Web-Anwendungen zu entwickeln, deren Leistungsumfang über klassische Websites weit hinaus geht. Vieles lässt sich dabei auf der sogenannten Client-Seite lösen, also direkt im Browser des Anwenders, nicht immer ist dieser Weg aber auch sinnvoll. Beispielsweise sollte die Überprüfung von Zugangsdaten nicht lokal erfolgen sondern auf dem Server – sonst ist dem Missbrauch Tür und Tor geöffnet.

Dabei erreicht man schnell die Grenzen herkömmlicher Hosting-Angebote – oder stößt in ganz neue, ungeahnte Preisregionen vor, wenn einem gleich ein kompletter Rootserver verkauft wird –  obwohl man bei einem vernünftigen Anbieter aus der Sparte Profi Webhosting ein wesentlich günstigeres und besser auf die eigenen Anforderungen abgestimmtes Paket erhalten könnte. Wie so oft im Leben gilt es also auch hier, zunächst möglichst viele Informationen einzuholen und sich über die eigenen Anforderungen bewusst zu werden.

Dazu gehört nicht nur eine Bestandsaufnahme des aktuellen Bedarfs sondern auch ein kleiner Blick in die Zukunft. Nicht alles ist planbar, soviel ist sicher – dennoch bringt die Einbeziehung der Entwicklungsrichtung klare Vorteile mit sich. Beispielsweise lässt sich von vorn herein ein Hostingpaket wählen, dass einen guten Kompromiss zwischen Kosten und Erweiterbarkeit bringt. Gerade beim Profi Webhosting zeichnen sich gute Anbieter durch flexible Migrationsmöglichkeiten aus – ohne viel Umstände kann bei Bedarf variabel auf- und abgerüstet werden. Möglich machen dies vor allem cloudbasierte Dienste, mit denen auch Spezialitäten wie Subversion Hosting oder eine komplette webbasierte Entwicklungsumgebung reibungslos den aktuellen Anforderungen angepasst werden können.

Hostingdienste in Eigenregie

Natürlich lassen sich all diese Dienste auch in Eigenregie betreiben, das kostet auf den ersten Blick nur einmalig für die Anschaffung der Hardware. Vergessen wird dabei gerne, dass die Einrichtung ebenfalls Zeit benötigt, und auch während der gesamten Nutzungsdauer fortlaufender Wartungsaufwand erforderlich ist, um einen sicheren, stabilen Betrieb zu gewährleisten. So wird aus der „Kleinigkeit“ schnell ein Vollzeitjob, der die Konzentration auf die eigenen Kernkompetenzen stört und effektives Arbeiten nachhaltig behindert. Diese tatsächlich anfallenden Kosten werden gerne ignoriert, wenn es um die Abwägung geht, einen externen Dienstleister zu beauftragen oder eine eigene Lösung auf die Beine zu stellen.

Spätestens wenn durch einen Konfigurationsfehler wichtige Daten unwiederbringlich verloren gehen, kommt das böse Erwachen. In letzter Zeit häufen sich auch die virtuellen Einbrüche und Diebstähle bei Firmen, deren Server nicht ausreichend abgesichert sind. So können Firmengeheimnisse entwendet werden ohne dass es jemand bemerkt. Mit einem verlässlichen Partner, dessen Kernkompetenz das Profi Webhosting ist, lässt sich dieses Risiko zu sehr moderaten Kosten minimieren. Trotz des großen Leistungsumfangs sind die Preise dank eines gesunden Wettbewerbs in diesem Marktsegment erfreulich niedrig, so dass selbst für Einzelentwickler diese Alternative zum Eigenbetrieb immer attraktiver wird.

Dies gilt umso mehr für Entwickler, die hauptsächlich für Windows-Plattformen entwickeln, denn die meisten der gängigen Werkzeuge von Versionsverwaltung bis Bugtracker sind zwar theoretisch plattformunabhängig konzipiert, können aber ihre Wurzeln in der Welt von Linux, Unix und Co. Kaum verhehlen. Auch der Großteil aller verfügbaren Dokumentation orientiert sich in erster Linie an den dort etablierten Standards und Verfahrensweisen – zumindest was die Serverseite anbelangt. Bei den Clients, egal ob als eigenständige Anwendung oder in die Entwicklungsumgebung integriert, sieht es deutlich besser aus: Hier gibt es deutlich weniger Unterschiede im Komfort bei den unterschiedlichen Betriebssystemen.

Konkurrenz für PHP: Mit Ruby gelingt RAD für Webanwendungen

Obwohl beide Sprachen gleich alt sind, führte Ruby gegenüber PHP lange Zeit ein Schattendasein. Mit dem Aufkommen komfortabler Frameworks wie dem beliebten Ruby on Rails ändert sich dieses jedoch seit einiger Zeit. Gegenüber PHP hat Ruby einige Vorteile, die dem Neueinsteiger die Arbeit mit der Sprache deutlich erleichtern, vor allem die schlichte Syntax und das Prinzip der geringsten Überraschung sind deutliche Pluspunkte für den Einsteiger. PHP-Neulinge können ein Lied davon singen, welche Überraschungen PHP für Anfänger bereit hält.

Konkurrenz für PHP: Mit Ruby gelingt RAD für Webanwendungen subversion hostingEbenso wie bei PHP benötigt man für Webanwendungen mit Ruby einen entsprechend ausgerüsteten Webserver. Bei den Billighostern sucht man entsprechende Angebote bislang meist vergebens, was sicherlich auch daran liegt, dass dort argumentiert wird, man habe ja PHP im Angebot. Taugliche Angebot mit Ruby an Bord finden sich meist im Segment Profi Webhosting, oft im Kielwasser weiterer spezialisierter Angebote, wie etwa Subversion zur Versionsverwaltung. Dort erhält man auch schon für kleines Geld ein gut abgerundetes Paket, mit dem die ersten Schritte in der neuen Sprache keine Probleme mehr aufwerfen.

Mit RubyGems Pakete installieren

Ein wichtiger Punkt gegenüber PHP ist das integrierte Paketsystem von Ruby, RubyGems oder kurz einfach Gems genannt. Ähnlich wie bei gängigen Linuxdistributionen lassen sich hier über ein standardisiertes System zusätzliche Module mit neuen Funktionen herunterladen und einbinden. So erspart man sich ein großes Versionschaos und ähnliche Probleme, wie sie bei Projekten ohne Paketsystem immer wieder auftreten. Bestenfalls kümmert sich der Anbieter im Hintergrund ohnehin darum, das System aktuell zu halten – Service wie man ihn bei Billighostern oft schmerzlich vermisst, wenn man ihn einmal braucht.

Zur Entwicklung der eigenen Webanwendungen empfiehlt es sich auf jeden Fall, von modernen Systemen zur Quellcodeverwaltung Gebrauch zu machen. Häufig findet man im Segment Profi Webhosting neben Angeboten für Ruby Hosting auch Angebote für weitere Sprachen und Webanwendungen, beispielsweise Java, Git oder Eclipse. Im Bereich der Versionsverwaltung ist hier häufig Subversion (SVN) vertreten, so dass man sich ein separates Paket für die Quellcodeverwaltung sparen kann und alles aus einer Hand erhält. Git Hosting wird zwar auch immer beliebter, ist für Einzelentwickler jedoch ein Kaliber, das durch seine Komplexität eher bremst als fördert. Für verteilte Teams ist es hingegen deutlich angenehmer in der Nutzung als Subversion. Die Empfehlung hier ist ganz klar: Einlesen und eine fundierte Entscheidung treffen.

Doch mit der Wahl zwischen SVN Hosting und Git Hosting ist noch nicht die letzte Entscheidung in Sachen Profi Webhosting gefallen. Ganz nach den individuellen Vorlieben können auch weitere Bausteine moderner Softwareentwicklung mit ins Paket aufgenommen werden: Etwa ein Bugtracker wie Bugzilla oder auch Werkzeuge zur Projektverwaltung wie Trac. Bei erstklassigen Anbietern in diesem Segment findet sich praktisch alles, was man sich wünschen kann, bis hin zum kompletten Hosting der Entwicklungsumgebung, zum Beispiel Eclipse samt Subversion-Plugin auf einem Server mit Java Hosting. Damit wäre die gesamte Entwicklung ins Web ausgelagert – und so bequem von jedem Internetanschluss aus nutzbar, ganz ohne lokale Installation. Gerade für größere Teams bringt dies erhebliche Vorteile, da sich Werkzeugkonfigurationen leichter konsistent halten lassen und so Umstellungen weniger Probleme verursachen können.

 

Bessere Übersichtlichkeit durch Konsolidierung

Bessere Übersichtlichkeit durch Konsolidierung subversion hostingIm Laufe der Jahre sammeln sich bei praktisch jedem Entwickler fast unweigerlich zahlreiche Projekte, Experimente und Archivbestände an. Durch die Weiterentwicklung der zahlreichen Werkzeuge zur Software-Entwicklung kommt es auch immer wieder zu der Situation, dass ein vorhandener Altbestand nicht mehr migriert werden soll, sondern nur noch für Referenzzwecke auch weiterhin verfügbar bleiben soll. Solange dies nur auf der lokalen Festplatte geschieht, bleibt eine gewisse Übersichtlichkeit auch noch erhalten. Wird jedoch beispielsweise die Versionsverwaltung zu einem spezialisierten Hoster ausgelagert, ist die Bestandsaufnahme nicht mehr so trivial.

In dieser Situation zahlt es sich aus, rechtzeitig auf das richtige Pferd gesetzt zu haben. Gerade beim Profi Webhosting sollte der Preis nur ein sekundäres Kriterium darstellen, denn die Kosten durch mögliche negative Auswirkungen eines schlechten Hosters auf den gesamten Geschäftsbetrieb liegen um Größenordnungen über den potentiellen Einsparungen durch Wahl eines Billiganbieters. Alleine die Vorstellung, dass das gesamte Subversion Hosting durch einen Vorfall beim Hoster nicht mehr verfügbar ist, treibt dem Verantwortlichen zu Recht den Angstschweiß auf die Stirn.

Das erste Gebot lautet daher, auf Qualität zu achten. Verlässliche Hoster bieten zudem auch Sonderleistungen wie die Migration vorhandener Datenbestände an, mit denen sich die im Laufe der Zeit organisch gewachsenen Strukturen konsolidieren und vereinfachen lassen. Während es vor einigen Jahren noch üblich war, jeden Teilaspekt bei einem spezialisierten Spartenhoster unterzubringen, ist die Technik mittlerweile so weit fortgeschritten, dass diese Aufsplitterung nur noch zusätzliche Kosten verursacht. Die gemeinsame Unterbringung bei einem verlässlichen, passend spezialisierten Hoster erlaubt die Nutzung zahlreicher Synergieeffekte. So können die einzelnen Entwicklungswerkzeuge nahtlos miteinander verknüpft werden, beispielsweise die Entwicklungsumgebung Eclipse mittels Java Hosting und entsprechenden Plugins mit dem Repository auf Basis von Subversion. Auch die Erfassung und Bearbeitung von Fehlern mittels eines Bugtrackers wie Bugzilla findet hier reibungslos Anschluss, so dass der gesamte Workflow von der Entdeckung eines Fehlers bis zu seiner dokumentierten Behebung keinerlei Medienbrüche aufweist.

Flexibilität durch Virtualisierung

Die fortschreitende Servervirtualisierung erlaubt dabei, zahlreiche spezielle Spartenlösungen durch gut abgestimmte Hosting-Pakete zu ersetzen. So ist es beispielsweise schon länger nicht mehr exotisch, neben Java auch Ruby Hosting zu betreiben. Praktisch alle verfügbaren Werkzeuge zur Software-Entwicklung lassen sich auf diesen Paketen aus dem Profi Webhosting ohne Umstände zum Einsatz bringen. Darunter selbst große, bekannte Projekte wie Jira – mit einem gut aufgestellten Hoster als Rückendeckung lässt sich vieles an bisher getrennten Modulen auf einer gemeinsamen Plattform zusammenfassen. Das erleichtert nicht nur den Zugriff auf die so verwalteten Daten, sondern bietet auch Vorteile unter den immer relevanten Gesichtspunkten Backup, Zugangsberechtigungen und Datenschutz. Mit einer gut durchdacht aufgebauten Infrastruktur lassen sich viele Probleme beseitigen, die durch die historische Entwicklung der Entwicklungswerkzeuge und -techniken im Laufe der Zeit entstanden sind.

In der Praxis fehlt oft die Zeit dazu, Altbestände zu analysieren und gegebenenfalls auf aktuelle Systeme zu migrieren. Wird diese Problematik allerdings zu lange ignoriert, kommt es zwangsläufig zu Folgeproblemen, beispielsweise wenn eine alte Versionsverwaltung auf modernen Systemen nicht mehr lauffähig ist und erst umständlich experimentiert werden muss, wie der Zugang zu den dort archivierten Daten noch möglich ist. Hier empfiehlt es sich, langfristig zu planen und regelmäßig zu prüfen, welche Systeme migriert werden können oder gar sollten. Ein aktives Vorgehen ist einer durch äußere Umstände erzwungenen Reaktion deutlich vorzuziehen.