Erschwingliche Preise für Profi Webhosting – Spezialhosting wird zur Normalität
Das Problem ist fast so alt wie der Computer selbst, und über die Jahrzehnte wurden immer neue Lösungen ersonnen, umgesetzt und auch wieder verworfen. Die Rede ist von der Sicherung verschiedener Bearbeitungsstände, auch Revisionen genannt, einzelner Dateien oder ganzer Dateisammlungen. Klassischerweise davon betroffen sind natürlich in erster Linie Programmierer, die bei der Softwareentwicklung permanent vor dem Problem stehen, ältere Dateiversionen „irgendwie“ zu archivieren, um gegebenenfalls eine Änderung rückgängig machen zu können. Nicht nur bei größeren Projekten wird es schnell mühsam, das jeweilige Projekt in vielen verschiedenen Versionsständen vorrätig zu halten. Auch heute noch gibt es Entwickler, die dazu regelmäßig einfach das jeweilige Verzeichnis mittels ZIP, RAR oder sonst einem Packprogramm als Archivdatei sichern, versehen mit mehr oder weniger systematischen Bezeichnungen und eventuell sogar einem Datum.
Dieser Ansatz offenbart seine größte Schwäche, sobald der Zugriff auf eine ältere Version notwendig wird. Oftmals gibt es schon die ersten Probleme bei der Suche nach dem richtigen Archiv. Das Datum alleine ist nicht unbedingt hilfreich, und viel zu häufig ist im Dateinamen auch kein Hinweis auf die Änderungen enthalten, die in der jeweiligen Version vorgenommen wurden. Abhilfe schaffen hier Systeme zur Versionsverwaltung, die auch kostenfrei verfügbar sind. Die klassischen Vertreter dieser Gattung setzen allerdings auf ein Client-Server-Modell, so dass bei Projekten mit mehr als einem Entwicklungsstandort oder beispielsweise beim Einsatz von externen Mitarbeitern schnell der Wunsch nach einem dedizierten Server aufkommt, der auch über das Internet erreichbar ist. So ist der Server auch für externe Mitarbeiter erreichbar und kann von fast überall her angesprochen werden.
Solch ein Server bedingt natürlich auch ein Sicherheitskonzept, damit die darauf gespeicherten Daten nicht in falsche Hände gelangen. Die dadurch entstehenden einmaligen und laufenden Kosten sind gerade für Einzelpersonen und kleinere sowie mittelständische Betriebe ein erheblicher oder gar nicht tragbarer Kostenfaktor. Findige Webhosting Anbieter haben diese Marktlücke vor einiger Zeit entdeckt und bieten kostengünstige Lösungen im Bereich Profi Webhosting an, mit denen sich auch kleinste Unternehmen und Einzelpersonen eine webgestützte Versionsverwaltung leisten können.
Lösungen durch den Anbieter
Der Dienstleister übernimmt dabei die gesamte technische Betreuung und stellt beispielsweise ein SVN Hosting zur Verfügung, bei dem der Kunde einzelne Projekte, Zugangsberechtigungen, etc. simpel über ein Webfrontend einrichten kann – sogar noch komfortabler als bei einer selber betriebenen Inhouse-Lösung. Für die restlichen Aspekte, wie die Integration in die Entwicklungsumgebung, beispielsweise über das Plugin Subclipse, ergeben sich dabei praktisch keine Unterschiede – eine Lösung, von der beide Seiten profitieren. Jeder der Beteiligten kann sich auf seine Kernkompetenzen konzentrieren und so letztendlich effizienter arbeiten als bei einer vollständig selbst aufgebauten und betriebenen Infrastruktur für die Versionsverwaltung. Ganz ohne eine solche ist moderne Softwareentwicklung ohnehin nicht praktikabel, das sollte jedem Verantwortlichen klar sein.
Der große Erfolg dieser spezialisierten Hostingangebote hat mittlerweile auch dazu geführt, dass weitere populäre Software rund um die Programmierung und Projektverwaltung ebenfalls als Hostingangebot verfügbar ist. So gibt es Anbieter für Git Hosting ebenso wie für die Projekt- und Bugverwaltung, etwa mit Jira oder Trac.

Externes Subversion Hosting ermöglicht es, das fundierte Wissen aller Developer schnell und sicher zu zentralisieren. „Schlüsselfertig“ vorbereitet ist das externe Server-System, was dem Kunden zuverlässiges Webhosting bietet.
Mit der Verlagerung dieser Themen ins Web ist allerdings auch ein Risiko verbunden: Daten können leichter in die Hände Unbefugter gelangen als bei einer Inhouse-Entwicklung. Allerdings wiegen die Vorteile sehr viel schwerer als der zusätzliche Aufwand zur Absicherung, so dass in vielen Fällen die webbasierte Entwicklung einen immensen Kostenvorteil bedeutet. Ein Teil dieser Ersparnis sollte unbedingt in Profi Webhosting investiert werden, um dort einen kompetenten Partner für die technische Seite der Online-Entwicklung zu haben.
Die Auslegung als webbasierte Lösung erleichtert dabei die Integration der einzelnen Bauteile in eine optimale Gesamtlösung für die individuellen Anforderungen. So lassen sich beispielsweise Einträge aus dem Bugtracker Bugzilla sehr leicht mit den zugehörigen Check-Ins in Subversion verknüpfen, so dass aus dem Verlauf im Bugreport direkt ersichtlich ist, welche Änderungen wo vorgenommen wurden, um den Fehler zu beheben. Die Plattformunabhängigkeit der webbasierten Lösungen setzt sich dabei in alle Richtungen fort: Selbst die Entwicklungsumgebung kann unabhängig sein – das beste Beispiel dafür ist wohl Eclipse. Die oben angesprochene modulare Konstruktion kommt auch hier wieder zum Einsatz: Mittels des Plugins Subclipse lässt sich direkt aus der IDE Kontakt zum Repository aufnehmen – so schließt sich der Kreis.
Aus der Software-Entwicklung sind Werkzeuge zur Versionsverwaltung von Sourcecode wie GIT, SVN oder auch das ältere CVS schon lange nicht mehr wegzudenken, ob als lokaler Server oder über einen spezialisierten Dienstleister, der beispielsweise Subversion Hosting betreibt. Obwohl es vereinzelt immer noch Entwickler gibt, denen ein großer Ordner mit Hunderten von inkonsistent benannten ZIP-Archiven optimal erscheint, so hat sich doch mittlerweile (und wer damit arbeitet, wird sagen „zum Glück!“) die Erkenntnis durchgesetzt, dass gerade bei der Arbeit im Team eine robuste, leistungsfähige Verwaltung für den Quellcode unverzichtbar ist.